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Gesetz über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz: Änderungen beim Companies House

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    Einführung

    Das Vereinigte Königreich, bekannt für seine offene Wirtschaft, die globale Geschäfte anzieht, bietet enorme Möglichkeiten für Unternehmensleiter. Diese Offenheit birgt jedoch auch Risiken, wie die Möglichkeit von Wirtschaftskriminalität wie Geldwäsche und schweren Betrugsfällen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, hat die britische Regierung das Gesetz über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz (ECCT-Gesetz) erlassen, das darauf abzielt, die Integrität der Geschäftstätigkeit im Land zu stärken.

    Hauptbestimmungen des ECCT-Gesetzes

    • Reformen bei Companies House, um strengere Verifizierungsprozesse sicherzustellen.
    • Maßnahmen zur Verhinderung des Missbrauchs von Limited Partnerships.
    • Erweiterte Befugnisse zur Beschlagnahme und Rückgewinnung krimineller Vermögenswerte, einschließlich Krypto-Assets.
    • Bestimmungen, die es Unternehmen ermöglichen, Informationen sicherer auszutauschen, um Geldwäsche und andere Verbrechen zu bekämpfen.
    • Neue Befugnisse zur Informationsbeschaffung für Strafverfolgungsbehörden und Straffung der Regulierungsprozesse zur Erleichterung der Geschäftstätigkeit.

    Obwohl das Gesetz offiziell verabschiedet wurde, wird seine vollständige Umsetzung schrittweise ab Anfang 2024 erfolgen.

    Auswirkungen auf die Tätigkeiten von Companies House

    Wesentliche Reformen im Rahmen des ECCT-Gesetzes werden die Arbeitsweise von Companies House grundlegend verändern, indem eine obligatorische Identitätsüberprüfung für Direktoren, Personen mit wesentlicher Kontrolle (PSCs) und diejenigen, die Aufzeichnungen einreichen, eingeführt wird. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Transparenz und Zuverlässigkeit der Unternehmensunterlagen zu stärken.

    Darüber hinaus wird Companies House robustere Verfahren zur Überprüfung finanzieller Informationen einführen und die Qualität der im Register enthaltenen Daten verbessern. Diese Maßnahmen werden helfen, veraltete oder ungenaue Informationen zu identifizieren und zu entfernen und die Einhaltung gesetzlicher Standards sicherzustellen.

    Was Unternehmen tun müssen

    Ab dem 4. März 2024 müssen alle Unternehmen eine registrierte E-Mail-Adresse bei Companies House angeben, die für offizielle Mitteilungen verwendet wird, aber nicht im öffentlichen Register erscheint. Unternehmen, die vor diesem Datum gegründet wurden, müssen ihre E-Mail-Adresse bei ihrer nächsten Bestätigungsmitteilung einreichen.

    Companies House erhöht außerdem ab dem 1. Mai 2024 seine Einreichungsgebühren, um die Kosten für diese erweiterten Dienstleistungen zu decken. Geschäftsinhaber sollten sich auf diese Änderungen vorbereiten, indem sie sicherstellen, dass alle Unternehmensinformationen aktuell sind und die finanziellen Auswirkungen der erhöhten Gebühren planen.

    Bitte beachten Sie: Dieser Blog dient als allgemeiner Leitfaden zu den bevorstehenden Änderungen bei Companies House und ersetzt keine professionelle Rechtsberatung.

    Gesetz über Wirtschaftskriminalität und Unternehmenstransparenz: Änderungen beim Companies House
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